Präsenzunterricht und Hygienemaßnahmen

Dorsten, den 10.08.2020

Leider haben wir die Pandemie noch nicht überstanden. Damit wir alle gesund bleiben, müssen der Unterricht und das Schulleben unter Corona-Bedingungen stattfinden.
Es gelten daher folgende Maßnahmen des Infektionsschutzes:

Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
Da die Abstände nicht immer ausreichend eingehalten werden können, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen getragen werden:

  • im Taxi/ Bus
  • auf dem gesamten Schulgelände (auch in den Pausen)
  • im Schulgebäude
  • im Unterricht (auch auf den festen Sitzplätzen)

Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-Nasen-Bedeckungen zu beschaffen.

Eine zweite Mund-Nasen-Bedeckung zum Wechseln ist bei dieser langen Tragezeit sinnvoll.

Der richtige Umgang mit den Mund-Nasen-Bedeckungen ist entscheidend.  Informationen hierzu gibt es z.B. unter 
www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasen-bedeckungen.html?L=0#c12767.

 

Rückverfolgbarkeit
Der Unterricht wird, so weit möglich, jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Allen Schülerinnen und Schülern werden dabei feste Plätze in den jeweiligen Räumen zugewiesen, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können.

 

Hgienemaßnahmen
Das bestehenden Konzept zur Hygiene und zum Infektionsschutz wird fortgeführt:

  • regelmäßige Desinfektion
  • regelmäßiges Händewaschen
  • regelmäßige Durchlüftung der Unterrichtsräume: alle 20 Minuten wird für 5 Minuten stoßgelüftet
  • Einhalten des Mindestabstands vom 1,5m
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette

 

Umgang mit erkrankten Schüler*innen
Schüler*innen sind ansteckungsverdächtig, wenn sie folgende Symptome haben:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn

Sie werden daher zum Schutz der Anwesenden, nach Rücksprache mit den Eltern, unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause geschickt oder von den Eltern abgeholt.
Bis zum Verlassen der Schule werden sie getrennt untergebracht und beaufsichtigt.

 

Schnupfen
Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören.

Schülerinnen und Schüler mit Schnupfen sollen für 24 Stunden zu Hause bleiben und dort beobachtet werden.

Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil.
Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, muss die Schülerin oder der Schüler einen Arzt aufsuchen.

 

Distanzunterricht im Quarantänefall
Wer sich in Quarantäne (ca. 14 Tage) befindet, darf weder in die Schule noch an Schulveranstaltungen teilnehmen.

Schülerinnen und Schüler in Quarantäne erhalten Distanzunterricht.

Sie sind verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.

 

Schüler*innen mit Vorerkrankungen
Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. Die Eltern müssen unverzüglich die Schule benachrichtigen und schriftlich begründen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Kann die Schülerin oder der Schüler die Schule länger als sechs Wochen nicht besuchen, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

 

Vorerkrankte Angehörige
Lebt eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft, bei dem eine Erkrankung mit dem Coronavirus ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, müssen erst einmal zu Hause alle Maßnahmen ergriffen werden, um die vorerkrankten Angehörigen zu schützen.

Nur in besonderen Ausnahmefällen und nur vorübergehend können Schülerinnen und Schülern vom Präsenzunterricht befreit werden.

Ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen ist unbedingt notwendig, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.
Eine Entbindung vom Präsenzunterricht in der Schule kommt vor allem dann in Betracht, wenn die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend besonders krankheitsanfällig ist.

Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.